Im Land, wo wir herunterpurzeln sollten

Den Lake Tekapo sehen wir ganz am Anfang.

Wir sind in Neuseeland angekommen und jetzt liegen wir fast genau auf der anderen Erdhalbkugel. Wenn man hier ein Loch durchbohren würde, würde man in Spanien rauskommen. Deshalb sind wir auch auf der anderen Seite der Erde und stehen im Globus über Kopf. Wir purzeln hier aber nicht herunter, weil die Erdanziehungskraft echt stark ist.

Ihr könnt das ganz leicht ausprobieren, indem ihr mit einem Buch aufs Trampolin geht und es dann, wenn ihr oben in der Luft seid, loslasst. Dann seht ihr, dass es wieder auf die Erde fällt. Sonst würde es nämlich schweben.

Unser Camper

Hier in Neuseeland haben wir einen Camper für 23 Tage. Im Camper kann man ein Bett aufbauen. Wenn wir das Bett abbauen, kann man einen Tisch aufbauen. Naira und ich schlafen meistens oben, Mama und Papa unten. Im Kofferraum ist eine kleine Küche.

Am Anfang viel Wind

Am Lake Tukapi haben wir direkt am See gecampt. Es war sehr windig.

Am zweiten Tag im Camper war es echt echt windig. Uns sind sogar die Stühle zusammengeklappt worden vom Wind. Deswegen mussten wir drinnen essen. Sonst wär uns alles weggeflogen. Wir waren an einem See, da konnte man gut Steine flitschen und das haben Naira und ich gemacht. Der Wind war sogar so stark, dass der Wind den Staub aufgewirbelt hat und uns den ganzen Staub in die Augen geweht hat.

Am Tasman-Gletscher

Blick zum Tasmangletscher vom ersten Aussichtspunkt. 1970 reichte das Eis noch bis zu diesem Punkt.
Blick zum Tasmangletscher vom ersten Aussichtspunkt. 1970 reichte das Eis noch bis zu diesem Punkt.

Danach sind wir zu einem Gletscher gefahren, der heißt Tasman Gletscher. Wir sind etwas gegangen und dann kam ein Aussichtpunkt. An der Kante, wo wir das Foto gemacht haben, war der Gletscher vor 50 Jahren. Wir haben so viel Kohlendioxid verbraucht, dass es so warm geworden ist, dass der Gletscher abgeschmolzen ist.

An der Kante des zweiten Aussichtspunktes. Im Hintergrund ist der Gletscher. Den See gab es früher nocht gar nicht.

Wir dann noch etwas zu einem weiteren Aussichtspunkt gewandert. Das war eigentlich nur eine Kante. Auf der anderen Seite ging es ganz steil runter. Wir mussten etwas zurückgehen, weil da konnte etwas abbrechen. Und wenn wir damit runterfallen, würden wir uns ganz ganz ganz dolle wehtun.

Wir sehen Papageien – Die Keas

Keas neben unserem Camper.

Wir haben Vögel gesehen, die hießen Keas. Wir haben gehört, dass die sogar Schuhe klauen können. Und die können Reißverschlüsse öffnen und da mussten wir dolle aufpassen, dass die nicht unsere Schuhe klauen und dass die nicht unseren Koffer öffnen, weil er draußen stand.

Wanderung auf einen Berg am See

Ich am Lake Hawea

Danach waren wir an einem Campingplatz an einem See, wo wir einen ganz ganz steilen Berg hochgewandert sind. Das war echt toll, ich hab einen coolen Stein gefunden. Oben haten wir eine schöne Aussicht.

Wir machen Schulaufgaben im Camper, wenn es draußen zu windig oder zu nass ist.

Jetzt sind wir in der Nähe vom Meer an der Westküste. Morgen wandern wir zu einem anderen Gletscher. Der heißt Franz-Joseph Gletscher.

Viele Grüße an alle, die meinen Blog lesen aus Neuseeland.

Eure Marisa

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